Blogparade – #Muddimutation

Vor 5 Jahren und 4 Tagen, wurde nicht nur unsere Tochter geboren, sondern auch ich, und zwar als Mutter!
Niemals, hätte ich gedacht, wie sehr mich das „Mama-Sein“ verändert.

Zu diesem Thema, hat Anna von neverlookedsobeautiful, mit ihrem tollen Beitrag „die Muddi-Mutation“ zu einer Blogparade aufgerufen.

Blogparade

Hier sind meine Top 10 „Mama Mutationen“

aufessen, was Kinder übrig lassen

Bevor ich Kinder hatte, beobachtete ich immer wieder wie Mütter das zermatschte Essen ihrer Kinder aufessen. Damals fand ich das irgendwie ekelig. Was soll ich sagen, heute bin ich selbst Mutter, die ohne jeglichen Ekel so ziemlich alles isst, was ihre Kinder übrig lassen.

Sorgen machen

Ich packe meine Kinder weder in Watte, noch rufe ich ihnen ständig zu dass sie vorsichtig sein sollen, weil sonst dies und jenes passiert. Dennoch, begleitet mich die Angst dass meinen Kindern (oder uns Eltern) irgendwann etwas schlimmes zustoßen könnte. Vor meinem inneren Auge, stelle ich mir schlimme Szenarien vor und dieses Kopfkino lässt sich manchmal nur schwer abstellen. Sowas kannte ich zuvor nicht.

genügsam sein

Nie hätte ich gedacht, über welche Kleinigkeiten ich mich mal freuen werde…
in Ruhe alleine Duschen – die Zeit zu haben, ein gutes Buch (keinen Ratgeber) zu lesen – zu essen, ohne fünf Mal aufstehen zu müssen – mehr als 30 Zentimeter Platz zum Schlafen haben…

eigene Grenzen und Werte kennenlernen

Als Mutter, bin ich ständig am reflektieren. Nie zuvor, habe ich mich so viel mit mir selbst beschäftigt, meine eigenen Werte und Grenzen kennen gelernt.

Mitgefühl

seit ich Kinder habe, kann ich keine schlimmen Nachrichten ertragen. Wenn Kinder misshandelt werden, schwere Krankheiten ertragen müssen, ihre Eltern verlieren oder Eltern ihre Kinder… All diese Nachrichten machen mich so unendlich traurig und begleiten mich viele viele Tage!

Gefühle

diese geballte Ladung an Gefühlen, die auf mich zukam. Diese überwältigende und bedingungslose Liebe, diese unsagbare Freude, der ganze Stolz, die riesengroße Verantwortung, aber auch die Unsicherheit, Angst und Sorge. Natürlich kannte ich all diese Gefühle schon vorher, aber niemals in diesem Ausmaß!

nur noch mit Rucksack unterwegs

Ich war noch nie eine Handtaschenträgerin, und werde es wahrscheinlich auch nie sein. Am liebsten war ich immer ohne Tasche unterwegs. Heute gehe ich nur noch mit Rucksack außer Haus. Da passt allerhand (Windeln, Feuchttücher, Banane, Bilderbuch, Ersatzkleidung, Brieftasche, Handy, Schlüssel…) hinein und außerdem habe ich damit alle Arme/Hände frei.

nicht mehr up to date sein

Ähm, was läuft zur Zeit im Kino? Ich hab keine Ahnung! Früher waren wir sehr oft im Kino. Heute, weiß ich nicht mal was es spielt!

Urlaub im Kleinen

nicht lange, bevor ich Mutter wurde, fand ich großen Gefallen am Rucksacktourismus und abenteuerlichen Reisen. Heute begnüge ich mich mit Familienurlaub am Meer / See oder daheim.

ich bin selten alleine am Klo

dem ist sonst nichts hinzuzufügen

und ihr so?

Eure, Manuela

4 Gedanken zu „Blogparade – #Muddimutation“

  1. Oh, liebe Manuela, ein so schöner Beitrag, Danke dafür! Man wird genügsam, macht sich Sorgen, hat Mitgefühl und eine geballte Ladung an Emotionen im Gepäck, das hast du so treffend formuliert! Nur eines war ich nie, Rucksacktourismus war noch nie so meins, Meer, Sonne und Strand, faul in der Sonne liegen da bin ich ganz in meinen Element ;-). Die Frage ist bloß, ob das mit Kind auch noch so gehen wird?
    Ganz lieben Dank fürs Mitmachen und einen lieben Gruß

    1. Liebe Anna!
      Vielen herzlichen Dank, für dein schönes Kommentar
      Ich finde es großartig, dass du zu dieser Blogparade aufgerufen hast, danke nochmal .
      Liebe Grüße, Manuela

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